actior Strategy Trader a.s.t. 2 für Futures

actior Strategy Trader 2 (a.s.t. 2)

Die erste Wahl für den Future-Handel

Der actior Strategy Trader ist eine actior-exklusive All-in-One-Lösung für den weltweiten Futures-Handel. Er wurde von Tradern für Trader entwickelt, ist komplex dabei aber unkompliziert. Gebündeltes Wissen wurde praxisgerecht und zu 100 % deutschsprachig umgesetzt, übersichtlich strukturiert und einfach aufgebaut.

a.s.t. 2

  • Bei uns handeln Sie den Dax Future ab 2 Euro/HT *
  • mit nur 3.100,- Dollar Intradaymargin.
  • Die Kontoeröffnung ist schon ab 3.000,- € möglich.

* inkl. Börsenfee

Futures einer der fairsten Märkte der Welt, da geringste Spreads, sehr liquide und transparent.

Alle gängigen Futuresbörsen in einem Paket mit dem actior Strategy Trader 2, einer All-in-One-Lösung für den Futures-Handel – ab nur 99 Euro mtl. Paketgebühr für Handelsplattform und Charting.

 

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Demoversion & Handbuch

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Produkt-Video

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Gebühren Futures
  actior Futurepaket 1 actior Futurepaket 2
Kontoeröffnung ab 3.000,00 € ab 3.000,00 €
Halfturn* (für Futures z.B.DAX ) 2,- € inkl. Börsenfee 5,- € inkl. Börsenfee
Margins* (intraday) Dax $ 3100, Mini S&P $ 400 Dax $ 3100, Mini S&P $ 400
Kontoführungsgebühren 0,- € 0,- €
Depotgebühren 0,- € 0,- €
Handelsplattform & Chartsoftware actior Strategy Trader inkl. gängiger Realtime Daten
Technischer Support Inklusive / deutschsprachig Inklusive / deutschsprachig
Orderdesk deutsch deutsch
Persönlicher Ansprechpartner Inklusive / deutschsprachig Inklusive / deutschsprachig
Paketpreis / monatlich 199,- € 99,- €

* vollständige Kommissions- Marginliste Futures als .pdf-Datei

* Die Margins werden regelmäßig von den jeweiligen Börsen angepasst und unterliegen daher Schwankungen. Bitte informieren Sie sich auch hier.
* Vom Broker vorgegeben ist eine Minimumkontogröße von 1.000,- $, um aktiv am Handel teilnehmen zu dürfen.
* Weitere gesonderte Börsengebühren können hinzukommen, auf die wir keinen Einfluss haben, und die vom Kunden zusätzlich zu tragen sind.

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Funktionen

Funktionen des a.s.t. 2 Strategy Trader für Futures


Funktionsübersicht

Es ist nicht zu übersehen, dass auch der a.s.t. 2 von Tradern für Trader entwickelt wurde. Das gebündelte Wissen wurde auch im Nachfolger des bekannten actior strategy trader praxisgerecht und vor allem auch wieder in deutscher Sprache umgesetzt. Auch der a.s.t. 2 ist, genau wie sein Vorgänger, übersichtlich aufgebaut, dabei bestens strukturiert und deshalb intuitiv bedienbar.  Dabei besticht der a.s.t. 2 – als eine der wenigen wirklichen Neuentwicklungen am Markt – durch seine Mehrkernprozessoren optimierte und dadurch performanceorientierte Programmierung. Die Software ist dabei bewusst vom Funktionsumfang schlank gehalten, um mit seiner Mehrkernprozessoroptimierung auf Performance und somit auf Geschwindigkeit, den für Sie vielleicht entscheidenden Vorteil zu setzen. Genau wie bei einem guten Sportwagen.

a.s.t. 2 Funktionsuebersicht

 

Technische Voraussetzungen

Für den optimalen Betrieb des a.s.t. 2 sollte der Trader allerdings einen Rechner heutigen Standards, am besten mit Mehrkernprozessoren nutzen. Dadurch kann der a.s.t. 2 mehrere Arbeitsschritte gleichzeitig umsetzen, was die Geschwindigkeit des Systems deutlich erhöht. Um die bestmögliche Performance auch wirklich zu erzielen, wird ein Online-Zugang über ISDN oder DSL empfohlen. Der hohe Datendurchlass ist natürlich nicht nur beim Verbinden aller geöffneten Charts mit dem Realtime-Datenstrom von Vorteil, sondern Voraussetzung für das Nutzen der Mehrkernprozessoroptimierung.

 

Ordern mit dem a.s.t. 2 – in jeder Lage

Der a.s.t. 2 ist auch im Bereich des Ordersetzens auf Schnelligkeit ausgelegt. Er bietet Ihnen fünf verschiedene Möglichkeiten zu Ordern, um die mögliche Performance, kombiniert mit Ihrem individuellen Handelsstil, optimal ausnutzen zu können. Sie können klassisch über das Orderdesk oder einfach direkt aus dem Chartfenster heraus schnell und unkompliziert Ihre Order setzen. Die Preise für Buy oder Sell werden dabei direkt von der Cursorposition übernommen und müssen nur durch einen Mausklick bestätigt werden. Auch können Orders über so genannte Tradelinien direkt im Chart platziert werden – durch einfaches Verschieben mit der Maus sind diese dann schnell wieder änderbar. Eine weitere Variante ist der Doppelklick aus den Bid- oder Ask-Spalten des Fensters „Markttiefe“ sowie der „Watchlist“. Versehentliche „Schnellschüsse“ sind allerdings abgesichert, da eine Bestätigung der gesetzten Orders via Voreinstellung abgefordert werden kann (deaktivierbar).

Im Orderdesk lassen sich zudem alle Positionen überwachen, abgewickelte und offene Orders einsehen, Handelshistorien für Einzelkontrakte und alle Aktivitäten abfragen sowie kontraktspezifische Informationen erfahren.

 

Tradelines zeichnen & Gewinne sichern

Auch wer seine Orders bevorzugt manuell platziert, kann nicht pausenlos vor dem Rechner sitzen. Die Funktion „Tradelinien zeichnen“ ist hier eine mögliche Lösung und damit die goldene Mitte zwischen manuellem und automatischem Traden. Zeichnen Sie im a.s.t. 2 in einen Chart einfach eine Tradeline ein, die mit einer Order verknüpft ist. Bewegt sich der Kurs in die gewünschte Richtung, führt der a.s.t. 2 die Order bei Erreichen der gesetzten StopLoss-Marke automatisch aus.

Bewegen sich die Kurse weiter in Ihre Richtung, zeigt sich der a.s.t. 2 als cleverer Gewinnoptimierer. Der kombinierbare Trailingstop zieht automatisch nach und kann sich so vom Verlust- zum Gewinnmitnahme-Stop wandeln. Jede nachträgliche Änderung der Tradelinien wirkt sich im Übrigen direkt auf die verbundene Order aus. So wird etwa bei der Löschung einer Tradeline auch die entsprechende Order bzw. die Folgeorders gestrichen. Auch über die Orderart Synthetische Order können Sie den Vorteil nutzen, eine Order setzen zu können, ohne die ganze Zeit am Rechner sitzen zu müssen. Hier hält ebenfalls das System für Sie die Order, analog zur Tradelinie. Sie können diese ebenfalls mit verschiedenen weiterführenden Orderarten wie z.B. OCO (Video OCO Order), Limit oder Stop kombinieren, um die Orders abzusichern bzw. die Gewinnmitnahme vorab zu definieren.

Als Unterstützung für Auswertungen und Prognosen können in einem Chart zudem beliebig freie oder waagerechte Linien sowie eine Vielzahl an anderen Symbolen hinterlegt bzw. gezeichnet werden.

 

Umfangreiche Orderarten

Der a.s.t. 2 bietet Ihnen eine Vielzahl an Orderarten, die Ihren Handel je nach Marktlage und auch Zeitfenster sehr bereichern können.

Limit Order: Dies Orderart wählen Sie, wenn Sie entweder zu einem tieferen als dem aktuellen Kurs kaufen oder zu einem höheren verkaufen wollen.

Beispiel Kauf Limit: Der Dax notiert bei 6000 Punkten, sie möchten nicht sofort kaufen, sondern erst, wenn der Dax auf 5990 Punkte fallen sollte. In diesem Fall platzieren Sie ein Kauf Limit bei 5990 Punkten.

Beispiel Verkauf Limit: Der Dax notiert bei 6000 Punkten, sie möchten nicht sofort verkaufen, sondern erst, wenn der Dax auf 6010 Punkte ansteigen sollte. In diesem Fall platzieren Sie ein Verkauf Limit bei 6010 Punkten.

Da dieses Limit direkt an der Börse liegt, werden Sie immer zum gewünschten Kurs ausgeführt oder erhalten sogar eine bessere Ausführung.

Market Order: Diese Orderart wählen Sie, wenn Sie sofort zum aktuellen Marktpreis kaufen bzw. verkaufen wollen.

Stop Order: Diese Orderart wählen Sie, wenn Sie zu einem tieferen als dem aktuellen Kurs verkaufen bzw. zu einem höheren kaufen wollen.

Beispiel Kauf Stop: Der Dax notiert bei 6000 Punkten, Sie wollen nicht sofort kaufen, sondern erst, wenn der Dax 6010 Punkte erreicht hat. In diesem Fall platzieren Sie einen Kauf Stop bei 6010 Punkten.

Beispiel Verkauf Stop: Der Dax notiert bei 6000 Punkten, Sie wollen nicht sofort verkaufen, sondern erst, wenn der Dax 5990 Punkte erreicht hat. In diesem Fall platzieren Sie einen Verkauf Stop bei 5990 Punkten.

Stop Orders liegen ebenfalls direkt an der jeweiligen Börse. Sie werden zum gewünschten Kurs ausgeführt oder Sie erhalten eine schlechtere Ausführung.

StopLimit Order: Eine Stop-Limit-Order ist eine Stop-Order mit der weiteren Bedingung, dass der Auftrag nur zu einem Mindest- (Verkaufsauftrag) bzw. Höchstkurs (Kaufauftrag) ausgeführt werden darf. (Limit Order)

Beispiel: Der Dax notiert bei 6000 Punkten, Sie möchten nicht sofort kaufen, sondern erst sobald der Dax 6010 Punkte erreicht hat, allerdings schlechtestenfalls zu 6012 Punkten. In diesem Fall wählen Sie die StopLimit Order, platzieren einen Stopp bei 6010 Punkten und ein Limit bei 6012.

SyntheticLimit: Dieses Limit liegt nicht an der jeweiligen Börse, sondern wird lediglich vom System gehalten. Das bedeutet, dass der actior Strategy Trader 2 durchgehend an sein muss, damit die Order auch ausgeführt wird. Hier kann es passieren, dass diese Limit Order auch schlechter ausgeführt wird als platziert, da das System die Order bei Erreichen des Kursniveaus als Marketorder an die Börse leitet.

SyntheticStop: Diese Stop Order liegt nicht an der jeweiligen Börse, sondern wird auch nur vom System gehalten. Das bedeutet, dass der actior Strategy Trader 2 permanent an sein muss, damit diese Order ausgeführt wird. Auch diese Order wird bei Erreichen des Kursniveaus als Marketorder an die Börse geleitet.

SyntheticOco: Bei dieser Orderart handelt es sich um eine verknüpfte Order. OCO steht für one cancel other, das bedeutet, sobald eine der beiden Orders ausgeführt wurde, wird die andere automatisch gelöscht. Durch diese Orderart haben Sie die Möglichkeit einen Risikostopp mit einem Gewinnziel zu verknüpfen.

Jederzeit Übersicht durch ständige Kontoeinsicht

Gerade weil das Platzieren von Orders mit dem a.s.t. 2 so schnell und direkt möglich ist, ist es wichtig, die eigenen Konten im Blick zu behalten. Mit dem implementierten Moneymanagement zeigt Ihnen der a.s.t. 2 auf einen Blick Ihre momentanen Gewinne bzw. Verluste an.

Ansicht Profitanzeige im Fenster Moneymanagement
a.s.t. 2 Profitanzeige

Außerdem ist es möglich, darüber eine Tagesverlustgrenze festzulegen. Ist das Limit erreicht, werden auf Ihren Wunsch hin alle noch offenen Orders geschlossen.

Ansicht Tagesverlustgrenze im Fenster Moneymanagement
a.s.t. 2 Verlustgrenze

Die im a.s.t. 2 verwandte Filterfunktion bietet Ihnen darüber hinaus die Möglichkeit, die Darstellungen in den entsprechenden Fenstern Ihren Wünschen individuell anzupassen.

So können Sie auch in den Fenstern Accountüberblick und Aktuelle Position die Entwicklungen der einzelnen Positionen nach vorher von Ihnen bestimmten Kriterien verfolgen.

Ansicht Fenster Aktuelle Position (klicken Sie auf das Bild, um es zu vergrößern)
a.s.t. 2 Aktuelle Positionen

Ansicht Fenster Accountüberblick (klicken Sie auf das Bild, um es zu vergrößern)
a.s.t. 2 Accountüberblick

 

 


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Beispiel-Charts

Beispiel-Charts des a.s.t. 2 Strategy Trader für Futures


Der a.s.t. 2 bietet mit seinem komplett neu integrierten Chartingprogramm höchste Flexibilität in der Bedienung sowie Darstellung. Scrollen Sie einfach in Ihrem Chart den zu betrachtenden Zeitraum mit der Maus herein/heraus und vergrößern/verkleinern diesen damit. Oder klicken Sie einfach mit Ihrer Maus in den Chart, halten diesen fest und verschieben diesen einfach mit der Maus in die gewünschte Richtung -einfachste Bedienung bei gleichzeitig höchster Flexibilität. Darüber hinaus bietet Ihnen das neue Charting eine Vielzahl an Darstellungsmöglichkeiten für Kursdaten, sowohl Tages- als auch Intradaydaten.

Darstellbar sind folgende Chartarten:

Linienchart
Linienchart

Candlestickchart
Candlestickchart

Line on High, Low, Close-Chart
Line on High Low Close-Chart

Line on Open, High, Low, Close-Chart
Line on Open High Low Close-Chart

Band Chart (High-Low)
Band Chart High-Low

Band Chart (Open-Close)
Band Chart Open-Close

Sie können sich außerdem die Charts auf Tick-, Minuten-, Stunden- Wochen und Monatsbasis darstellen lassen. Richten Sie sich den Zeitintervall nach Ihren eigenen Wünschen ein. Darüber hinaus können Sie die vom Server zu ladenden Kerzenanzahl selbst voreinstellen, um darüber den darzustellenden Zeitintervall, in Abhängigkeit von der Leistungsfähigkeit Ihres PC´s, selbst zu wählen.

Selbstverständlich bietet Ihnen der a.s.t. 2 Vielzahl an Indikatoren. Wählen Sie aus:

1. Statistische Indikatoren:

  1. Simple Moving Average
  2. Exponential Moving Average
  3. Weighted Moving Average
  4. Double Exponential Moving Average
  5. Triple Exponential Moving Average
  6. Bollinger Band
  7. Parabolic SAR

2. Oszillatoren:

  1. Balance Of Power
  2. Linear Regression Slope
  3. Commodity Channel Index
  4. Relative Strength Index
  5. Stochastic
  6. Williams %R
  7. Moving Average Convergence/Divergence
  8. On Balance Volume
  9. Rate of change
  10. Chaikin A/D Line
  11. Chaikin A/D Oscillator
  12. Average Directional Movement Index
  13. Aroon
  14. Stochastic Fast
  15. Momentum
  16. Volume

zur Darstellung aus.

Des Weiteren können Sie sich die getätigten Trades im Chart des a.s.t. 2 anzeigen lassen, um so nie den Überblick über Ihre Transaktionen zu verlieren.


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Wie funktioniert der Handel mit Futures

Wie funktioniert der Handel mit Futures ?


Allgemeines

Geschäfte am Kassamarkt sind Verträge über die Erbringung einer unmittelbaren Leistung und Gegenleistung. Abschluss und Erfüllung eines solchen Vertrages fallen zeitlich zusammen. Dazu gehören z.B. sämtliche Käufe und Verkäufe von Aktien.

Charakteristisch für Geschäfte am Terminmarkt hingegen ist das zeitliche Auseinanderfallen zwischen Vertragsabschluss und Erfüllung. Käufer und Verkäufer schließen „heute“ einen Vertrag ab. Die Verpflichtungen aus diesem Vertrag werden aber erst „auf Termin“ erbracht.

Zudem wird zwischen bedingten und unbedingten Termingeschäften unterschieden:
Im Gegensatz zu den festen besteht bei den bedingten Termingeschäften ein Wahlrecht bezüglich der Vertragserfüllung. Bei dieser Art von Geschäften handelt es sich um Optionsgeschäfte, die dazu berechtigen, den zugrunde liegenden Gegenstand zu einem bestimmten Ausübungspreis und zu einem festgelegten Termin zu erwerben oder zu veräußern.

In beiden genannten Transaktionen werden standardisierte Verträge geschlossen, die an der Börse handelbar sind. Dadurch besteht die Möglichkeit, die erworbenen Rechte wieder zu verkaufen. Inhalt der vertraglichen Vereinbarung sind die zu liefernde bzw. abzunehmende Anzahl eines Underlyings (Basiswerts) sowie der im Voraus festgelegte Preis und der Fälligkeitstermin.

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Geschichtliches

Schon im 16. Jahrhundert wurde mit Futures spekuliert mit. Im Jahre 1602 wurde die Ostindische Kompagnie als erste Aktiengesellschaft gegründet. Für die riskanten Expeditionen schien die Aufteilung des Risikos auf viele Schultern ideal: Stürme, Seuchen, Piraten machten jede Passage zu einem Lotteriespiel; man konnte man nie sicher sein, ob die Ladung auch ihr Ziel erreichen würde. Kamen Gerüchte auf, dass reich beladene Schiffe zurückkehren sollten, stiegen die Kurse in die Höhe.

Hieß es dagegen, das Geschwader sei mit seiner gesamten Ladung auf eine Sandbank gelaufen, stürzten die Kurse ab. Erreichte ein Schiff dann doch noch den Heimathafen, ergaben sich für die Aktieninhaber beträchtliche Gewinne.

Doch erst 1848 gründeten Getreidehändler in Chicago die erste offizielle Futures-Börse, die Chicagoer Board of Trade (CBOT). Hier konnten amerikanische Farmer durch den Handel von Futures mit standardisierten Verträgen ihre noch nicht geernteten Produkte zu einem im Voraus festgelegten Preis verkaufen. Die 1878 eröffnete Chicagoer Produktenbörse, die und mit Butter, Eiern und Geflügel handelte, wurde 1919 umbenannt in Chicago Mercantile Exchange (CME).

Durch die gestiegene Volatilität an den Finanzmärkten nach dem Zusammenbruch des Währungssystems von Bretton Woods verstärkte sich das Bedürfnis nach Absicherungsmöglichkeiten gegen Währungsschwankungen. Diese Nachfrage befriedigte die CME 1972 mit der Einführung von Finanzterminkontrakten. 1977 begann das Board of Trade, den Handel mit Futures auf amerikanische Staatsanleihen aufzunehmen. Im Laufe der Jahre erweiterten die Chicagoer Börsen ihr Programm mit weiteren Kontrakten wie z.B. auf den Eurodollar, den S&P, den NASDAQ u.s.w. Damit bestand jetzt die Möglichkeit, sich auf allen Märkten gegen Risiken abzusichern. Am 26.01.1990 startete die Deutsche Terminbörse DTB und zog damit die Konsequenz aus den Entwicklungen in den USA, Großbritannien und der Schweiz. Durch die Fusion der Schweizer Terminbörse SOFFEX und der DTB im funktionalen und technischen Bereich entstand im September 1998 der EUREX, einer der am schnellsten wachsenden Terminmärkte der Welt.

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Was sind Futures (Derivate)?

Das lateinische Wort „derivativ“ wird im Duden als „abgeleitet“ definiert. Unter Derivaten versteht man synthetische Finanzinstrumente, die von den zugrunde liegenden Basiswerten an den Kassamärkten abgeleitet wurden. Diese Underlyings, ein anderer Ausdruck für Basiswerte, werden in Financial Underlyings (Aktien, Indizes, Anleihen, Devisen) und Commodity Underlyings (Rohstoffe, Agrarprodukte, Edelmetalle) eingeteilt.

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Der Ablauf des Handels mit Derivaten

Der zeitliche Unterschied zwischen Vertragsschluss und Erfüllung würde für jeden Marktteilnehmer ein Erfüllungsrisiko bedeuten. Um dieses auszuschließen, tritt die Clearingstelle der EUREX (oder die dementsprechende Terminbörse) als Vertragspartner in jedes Geschäft ein. Das Clearinghaus ist die zentrale Organisations- und Verrechnungsstelle einer Terminbörse. Käufer und Verkäufer von Futures verpflichten sich nicht gegeneinander, sondern nur gegenüber der Clearingstelle. Ein Bonitätsrisiko des Vertragspartners ist also ausgeschlossen, da diese Zentrale die Erfüllung der finanziellen Verpflichtung aus den Transaktionen garantiert.

Nur wer zur Abwicklung von Eurex-Geschäften berechtigt ist, kann am Börsengeschehen teilnehmen. General Clearing und Direkt Clearing Mitglieder erfüllen die Voraussetzungen zur Teilnahme.

Der Ablauf des Handels mit Derivaten Futures

Der Ablauf des Handels mit Derivaten Futures Termingeschäft

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Das Marginsystem

Wer als Non-Clearing-Mitglied am Handel mit Futures teilnehmen möchte, muss ein Margin-Konto bei einem Clearing-Mitglied eröffnen. Dies dient zur Reduktion des Erfüllungsrisikos, da bei einer Positionseröffnung nicht der gesamte Kontraktwert bezahlt werden muss, sondern nur Sicherheiten in Form von Kapitaleinschüssen hinterlegt werden. Die Höhe dieser „Initial Margin“ wird von der Terminbörse nach dem „Risk-based-Margining System“ festgelegt.

Die Höhe der Sicherheitsleistung einer einzelnen Position wird nach der Art des Worst–case-szenario berechnet. Als Indikator für das Risiko bedient sich die EUREX der historischen Volatilität des jeweiligen Underlyings. Dieses Maß für die Schwankungsbreite des zugrundeliegenden Basiswertes, auch als Standardabweichung der täglichen Kursveränderung ausgedrückt, bestimmt die zu hinterlegende Initial Margin.

Maintenance Margin

Die Clearing-Mitglieder setzen für jedes Margin-Konto eine Untergrenze fest, die nicht unterschritten werden darf. Sollte diese Maintenance Margin zu gering sein, wird man dazu verpflichtet einen Nachschuss zu leisten, um sein Konto wieder aufzufüllen. Falls diese Aufforderung, auch Margin Call genannt, nicht in kürzester Zeit befolgt wird, kann die Bank oder der Broker die offenen Positionen schließen.

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Hebelwirkung

Banken und Brokerhäuser, die die meisten Clearing-Mitglieder stellen, setzen in der Regel den vorgegebenen Margin-Betrag der EUREX noch etwas höher an, da sie das Erfüllungsrisiko des Geschäftes übernehmen. Mit 0,5 – 10% des Kontraktwertes ist der Einsatz relativ gering und somit die Hebelwirkung des Geschäftes groß, was in dem nachfolgenden Beispiel aufgezeigt wird.

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Kontraktspezifikationen

DAX Future

 

 

Börse

EUREX

 

Handelszeit

8:00 -22:00

Börsensymbol

FDAX

Tickgrösse

0,5

 

Wert pro Tick

12,50 EUR

a.s.t. Symbol

EDAX

Margin

2000 EUR

 

Margin overnight

14900 EUR

 

 

MDAX Future

 

 

Börse

EUREX

 

Handelszeit

8:00 -22:00

Börsensymbol

F2MX

Tickgrösse

1

 

Wert pro Tick

5 EUR

a.s.t. Symbol

EMDAX

Margin

1438 EUR

 

Margin overnight

2875 EUR

 

 

D.J. EURO STOXX 50 Index Future

 

 

Börse

EUREX

 

Handelszeit

8:00 -22:00

Börsensymbol

FESX

Tickgrösse

1

 

Wert pro Tick

10 EUR

a.s.t. Symbol

EESTX

Margin

900 EUR

 

Margin overnight

3000 EUR

 

 

SMI Index Future

 

 

Börse

EUREX

 

Handelszeit

9:00 -17:30

Börsensymbol

FSMI

Tickgrösse

1

 

Wert pro Tick

10 EUR

a.s.t. Symbol

ESMI

Margin

1100 EUR

 

Margin overnight

4400 EUR

 

 

EURO BUND Future

 

 

Börse

EUREX

 

Handelszeit

8:00 -22:00

Börsensymbol

FGBL

Tickgrösse

0,01

 

Wert pro Tick

10 EUR

a.s.t. Symbol

EBUND

Margin

600 EUR

 

Margin overnight

1600 EUR

 

 

EURO BOBL Future

 

 

Börse

EUREX

 

Handelszeit

8:00 -22:00

Börsensymbol

FGBM

Tickgrösse

0,01

 

Wert pro Tick

10 EUR

a.s.t. Symbol

EBOBL

Margin

1000 EUR

 

Margin overnight

1000 EUR

 

 

EURO SCHATZ Future

 

 

Börse

EUREX

 

Handelszeit

8:00 -22:00

Börsensymbol

FGBS

Tickgrösse

0,005

 

Wert pro Tick

5 EUR

a.s.t. Symbol

ESHAZ

Margin

500 EUR

 

Margin overnight

500 EUR

 

 

Dow Jones 5$ mini Future

 

 

Börse

CBoT

 

Handelszeit

1:15 -23:15

Börsensymbol

YM

Tickgrösse

1

 

Wert pro Tick

5 $

a.s.t. Symbol

MiniDOW

Margin

500 $

 

Margin overnight

2500 $

 

 

E-Mini NASDAQ Future

 

 

Börse

CME

 

Handelszeit

0:00 -23:30

Börsensymbol

NQ

Tickgrösse

0,5

 

Wert pro Tick

10 $

a.s.t. Symbol

Mini NSDQ

Margin

500 $

 

Margin overnight

3750 $

 

 

E-mini S&P 500 Future

 

 

Börse

CME

 

Handelszeit

0:00 -23:30

Börsensymbol

ES

Tickgrösse

0,25

 

Wert pro Tick

12,50 $

a.s.t. Symbol

Mini S&P

Margin

500 $

 

Margin overnight

4000 $

 

 

e-miNY Light Sweet Crude Oil Future

 

 

Börse

CME

 

Handelszeit

16:00 -15:30

Börsensymbol

QG

Tickgrösse

0,025

 

Wert pro Tick

12,50 $

a.s.t. Symbol

Mini Crude

Margin

1200 $

 

Margin overnight

2362 $

 

 

e-miNY Natural Gas Oil Future

 

 

Börse

CME

 

Handelszeit

16:00 -15:30

Börsensymbol

QM

Tickgrösse

0,005

 

Wert pro Tick

25 $

a.s.t. Symbol

Mini NTGAS

Margin

3500 $

 

Margin overnight

4725 $

 

 

E-Mini Euro FX Future

 

 

Börse

CME

 

Handelszeit

00:00 -22:15

Börsensymbol

E7

Tickgrösse

0,0001

 

Wert pro Tick

6,25 $

a.s.t. Symbol

Mini E-FX

Margin

1200 $

 

Margin overnight

1620 $

 

 

Euro FX Future

 

 

Börse

CME

 

Handelszeit

00:00 -23:30

Börsensymbol

EC

Tickgrösse

0,0001

 

Wert pro Tick

12,50 $

a.s.t. Symbol

EUROFX

Margin

1600 $

 

Margin overnight

3240 $

 

 

British Pound Future

 

 

Börse

CME

 

Handelszeit

00:00 -23:30

Börsensymbol

BP

Tickgrösse

0,0001

 

Wert pro Tick

6,25 $

a.s.t. Symbol

Br.Pound

Margin

1100 $

 

Margin overnight

2295 $

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FAQ für die Kontoeröffnung

1. Wie kann ich ein Konto eröffnen?
Die Kontoeröffnung können Sie per Internet durchführen. Auf der folgenden Webseite können Sie die Unterlagen online ausfüllen und sich anschließend die Kontoeröffnung ausgefüllt ausdrucken oder sich per Post zusenden lassen.
» Kontoeröffnung online

2. Wie hoch ist die Minimum Kontogröße bei der Eröffnung?
Die Minimum-Einzahlung für Ihr Konto bei Rosenthal Collins beträgt 3.000 Euro ( bzw. entsprechender Betrag in anderer Währung )

3. Wer ist der Broker – Rosenthal Collins ?
Rosenthal Collins Group ( RCG ) ist ein Broker mit Sitz in Chicago und wurde 1922 gegründet. RCG ist Mitglied der CME, CBOT, NYMEX, NYBOT, EurexUS, Eurex, Liffe, Euronext und weiterer Terminbörsen. RCG wickelt ein jährliches Volumen von 70 Millionen Terminkontrakten ab und führt 20.000 Kundenkonten.

4. Welches ist das kontoführende Institut – Wo wird mein Geld deponiert?
Für Einzahlungen in Euro steht Ihnen als Einzahlstelle die Bank of America in London zur Verfügung. Die Bank of America ist mit 175.000 Mitarbeitern die Nummer 1 auf dem US-Markt und gleichzeitig eine der größten Banken weltweit.

5. Wie kann ich Geld von meinem Tradingkonto zurücküberweisen?
Dazu füllen Sie bitte das unter Downloads bereitgestellte Formular aus und senden uns dieses per Fax oder Post zu. Für Auszahlungen belastet der Broker RCG bzw. seine Bank eine Auszahlungsgebühr. Die Höhe dieser Gebühr kann schwanken.

6. Wie ist mein Konto abgesichert?
Ihr Konto ist ein Segregated Account. Dabei handelt es sich um Konten, die getrennt von den eigenen Konten des Brokerhauses geführt werden müssen. Im Falle einer Zahlungsunfähigkeit des Brokers kann der Kunde trotzdem über sein Geld verfügen und wird nicht unnötigerweise in einen Rechtsstreit verwickelt.

7. Kann ich im Notfall auch telefonische Order aufgeben?
Ja, ohne Aufpreis!

8. Kann der Broker RCG Zusatzgebühren erheben ?
Ja, RCG ist berechtigt zusätzliche Gebühren zu erheben.Mit Wirkung ab 01.10.2010 macht RCG von seinem Recht Gebrauch eine Zusatzgebühr für Inaktivität von 100,00 USD pro Monat für diejenigen Nutzer zu erheben, die sich mindestens ein Mal pro Monat ins System einloggen, aber keine Handlung vornehmen. D.h. konkret, dass der Broker nach einem vollendeten Handelsmonat dem Kundenkonto 100,00 USD belasten würde, wenn man sich im Monat einmal ins System eingeloggt, aber keine einzige Handlung tätigt. Die actior AG erklärt sich dazu bereit 50 % ( 50,00 USD ) dieser Kosten zu übernehmen, sollte dies eintreten.

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